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Finanzielle Hilfen für ausreisewillige Asylbewerber


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Angesichts der aktuellen politischen Entwicklung werden Flüchtlingshelfer in der nächsten Zeit wohl vermehrt mit dem Problem zu tun bekommen, dass abgelehnte Asylbewerber ihre Ausreise organisieren müssen. Erst einmal sind sie dafür - und für die entstehenden Kosten - selber verantwortlich, sofern sie freiwillig ausreisen. Eine Abschiebung dagegen bezahlt der Staat, allerdings ist die mit einem Wiedereinreiseverbot verbunden. Außerdem wird einem einmal abgeschobenen Flüchtling die legale Einreise in Deutschland erst dann wieder gestattet, wenn die Kosten der erfolgten Abschiebung zunächst beglichen werden. Wer also trotz abgelehntem Asylantrag für sich eine Zukunft in  Deutschland plant, kann sich mit einer freiwilligen Ausreise Türen offen halten, die möglicherweise sonst nur schwer wieder zu öffnen sind.
Das Problem wird für viele natürlich sein, die finanziellen Mittel für eine freiwillige Ausreise aufzubringen. Hilfe dabei bietet die Internationale Organisation für Migration - IOM - an. Hier werden auf Antrag neben den eigentlichen Reisekosten teils auch Starthilfen im Heimatland gewährt. Leider kommt das aber für Flüchtlinge aus den als sicher eingestuften Ländern Osteuropas (Albanien, Kosovo, Montenegro, ...) nicht in Frage, für sie werden nur die einen Reisekosten übernommen. Weitere Informationen und die Antragsformulare sind auf den Webseiten der IOM zu finden.

IOM: Antragsformulare & Info- Material

[ Author: Klaus am 2015-12-06 ] [ kommentieren ] [ 0 Kommentare ]


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